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Barrierefreies Wohnen und Bauen | Kriterien | Wer darf umbauen?

 

Ihre Pflegekasse unterstützt Maßnahmen für barrierefreies Wohnen mit bis zu 4.000 Euro!

Barrierefreies Wohnen und Bauen?

Körperliche Einschränkungen, egal ob alters- oder krankheitsbedingt, können ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause zunehmend schwieriger machen.
So lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu bleiben - das ist jedoch was sich wohl jeder wünscht. Barrierefreiheit hilft Ihnen dabei.

Aber, was ist das eigentlich?

»Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.«

Die Möglichkeiten zum Umbau sind so vielfältig wie Ihre Anforderungen:

  • Barrierefreie Küche
  • Barrierefreies Bad
  • Barrierefreie Türen
  • Rollstuhlrampen
  • Treppenlift

+ Für Sie: ein Stück Selbstständigkeit zurückgewinnen oder erhalten, sich eigenständig im Wohnumfeld bewegen, sich sicherer fühlen > MEHR LEBENSQUALILTÄT.

+ Für pflegende Angehörige: Entlastung, Sicherheit, Unabhängigkeit.

Kriterien

Die Kriterien für Barrierefreiheit sind klar festgelegt. Für Wohngebäude gilt die DIN-Norm 18040-2 (Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen – Teil 2: Wohnungen). Sie legt fest, wie die einzelnen Bereiche einer Wohnung gestaltet sein müssen, damit sie als barrierefrei gelten. Detaillierten technische Baubestimmungen zur Barrierefreiheit finden Sie in der Bauordnung Ihres Bundeslandes.

Um einen KfW-Zuschuss für die Umbauten in Anspruch nehmen zu können, müssen alle Baumaßnahmen diese DIN-Norm erfüllen. Für die Unterstützung durch die Pflegekasse, muss die festgelegte Norm nicht im Detail erfüllt sein, hier zählt vielmehr Ihr Bedarf aufgrund Ihres individuellen Gesundheitszustandes.

Wer darf/muss den Umbau vornehmen?

Grundsätzlich dürfen sowohl der Eigentümer als auch der Mieter – das Wohnumfeld barrierefrei gestalten. Nach § 554a, Abs. 1, Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) zur Barrierefreiheit kann jeder Mieter von seinem Vermieter die Zustimmung für bauliche Veränderungen am Mietobjekt einfordern, sofern ein berechtigtes Interesse besteht. Kleinere Maßnahmen wie beispielweise die Installation eines Notrufs oder das Anbringen von Haltegriffen bedürfen keiner Genehmigung. Ein barrierefreier Umbau bringt auf für den Vermieter Vorteile mit sich, so gewinnt die Wohnung z.B. an Wert und er muss sich nicht um neue Mieter bemühen. Aus diesem Grund weigern sich Vermieter nur selten, die Erlaubnis zum Umbau zu erteilen.

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