MACHEN SIE SICH DAS LEBEN EINFACHER!
Hier Angebote anfordern

NEW BANNER Treppenlift Zentrum

Definition Pflegehilfsmittel | Wer hat Anspruch auf Pflegehilfsmittel? | Meine-Pflege-Info Tipp | Verbrauchsprodukte | Technische Pflegehilfsmittel | Arten von technischen Pflegehilfsmitteln | Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

Pflegehilfsmittel

Definition Pflegehilfsmittel

Pflegehilfsmittel sind Geräte und Sachmittel, die zur häuslichen Pflege notwendig sind, sie erleichtern oder dazu beitragen, die Beschwerden der pflegebedürftigen Person zu lindern oder ihr eine selbstständigere Lebensführung zu ermöglichen.

Es gibt zwei Arten von Pflegehilfsmitteln:

• Verbrauchsprodukte wie Einmalhandschuhe, Betteinlagen, Inkontinenzmaterial oder Mittel zum desinfizieren
• Technische Pflegehilfsmittel wie einem Pflegebett, Lagerungshilfen oder einem Notrufsystem

Wer hat Anspruch auf Pflegehilfsmittel?

Anspruch auf Pflegehilfsmittel hat jeder der krank ist, oder einen Pflegegrad hat, wobei es hier egal ist welchen Pflegegrad sie haben. Die Kosten werden von der zuständigen Krankenkasse oder bei einem Pflegegrad von der Pflegeversicherung übernommen. Übernommen werden Hilfsmittel, die im Zuge der Bewältigung des Alltags helfen und die Erfüllung elementarer Grundbedürfnisse ermöglichen. Das ist im § 33 Abs. 1 des Sozialgesetzbuchs Fünf (SGB V) geregelt. Welche Hilfsmittel als solche anerkannt und von der Kasse bezahlt werden, steht im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenversicherungen. Voraussetzung für die Genehmigung ist, dass ein Arzt das Hilfsmittel verschreibt. Wird ein Produkt nicht übernommen, können Sie möglicherweise einen Zuschuss im Rahmen der Pflegekasse beantragen.

Meine-Pflege-Info TIPP

Mit körperlichen Einschränkungen einher geht die steigende Gefahr, sich plötzlich in einer Notlage und vielleicht sogar einer lebensgefährlichen Situation wiederzufinden. Wenn das Telefon dann nicht erreichbar ist, kann es unmöglich oder sehr schwierig sein, Hilfe zu holen. Dafür gibt es technische Hilfsmittel wie Hausnotruf-Geräte, die Sicherheit geben und gefährliche Situationen entschärfen. Auch hier übernimmt die Pflegeversicherung die Kosten.

Verbrauchsprodukte

Pflegen Sie zu Hause einen Angehörigen mit Pflegestufe bzw. Pflegegrad (ab 2017)? Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel übernimmt die Pflegekasse bis zu einem Betrag von 40 Euro pro Monat. Solche Pflegehilfsmittel zum Verbrauch sind:

• Desinfektionsmittel
• Einmalhandschuhe
• Bettschutzeinlagen
• Mundschutz
• Schutzschürzen

siehe auch: Pflegebox

Technische Pflegehilfsmittel

Technische Pflegehilfsmittel unterstützen sie bei einer möglichst selbstständigen Lebensführung in den eigenen vier Wänden. So müssen sie nicht in ein Seniorenheim oder ähnliches umziehen. Zu technischen Pflegehilfsmitteln gehören beispielsweise Prothesen, Rollator, Pflegebett, Rollstuhl, Notrufsysteme oder Badewannenlifte.
Die technischen Pflegehilfsmittel werden ihnen im Regelfall von der Pflegeversicherung leihweise zur Verfügung gestellt. Voraussetzung für eine Kostenübernahme ist die Anerkennung der Pflegebedürftigkeit durch die Pflegekasse sowie eine Pflege in der häuslichen Umgebung. Um beispielsweise ein Rollator zu bekommen benötigen Sie eine Verordnung/Rezept ihres Arztes und gehen damit in ihr Sanitätshaus.
Für die Pflegehilfsmittel ist eine Zuzahlung in Höhe von 10 %, höchstens jedoch 25 € je technischem Pflegehilfsmittel, zu zahlen. Wenn Sie bei Ihrer Krankenkasse wegen Erreichung der Belastungsgrenze von weiteren Zuzahlungen befreit sind, sind Sie damit automatisch auch von Zuzahlungen im Bereich der Pflegekasse befreit.

Welche technischen Pflegehilfsmittel gibt es?

Wir möchten ihnen hier einen Überblick über die gängigsten Hilfsmittel geben.
Die technischen Pflegehilfsmittel sind in Produktgruppen unterteilt:

Produktgruppe 50: Pflegehilfsmittel zur Erleichterung der Pflege

• Pflegebetten
• Pflegebettenzubehör
• Pflegebettzurichtungen
• Spezielle Pflegebett-Tische
• Pflegeliegestühle

Produktgruppe 51: Pflegehilfsmittel zur Körperpflege/Hygiene

• Waschsysteme
• Duschwagen
• Produkte zur Hygiene im Bett (Bettpfannen, Urinflaschen, Urinschiffchen, wiederverwendbare saugende Bettschutzeinlagen)

Produktgruppe 52: Pflegehilfsmittel zur selbständigeren Lebensführung/Mobilität

• Hausnotrufsysteme, Solitärgeräte
• Hausnotrufsysteme, angeschlossen an eine Zentrale

Produktgruppe 53: Pflegehilfsmittel zur Linderung von Beschwerden

• Lagerungsrollen
• Lagerungshalbrollen

 

Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

Diese Unterstützung gibt es unabhängig von Ihrem Pflegegrad und wird getrennt von den oben genannten Pflegehilfsmitteln bezahlt.
Die Pflegekasse gewährt ihnen einen Zuschuss in Höhe von bis zu 4.000 € pro Person zu ihrer geplanten Baumaßnahme wie zum Beispiel den Einbau eines Treppenliftes oder dem Badumbau. Bei zwei Personen können Sie schon auf bis zu 8.000 € zurückgreifen, bei 3 Personen auf bis zu 12.000 € und bei vier Personen auf bis zu 16.000 € Zuschuss durch die Pflegekasse. Wichtig ist nur, dass alle Personen im gleichen Haushalt leben. Die Pflegekasse entscheidet über den Zuschuss und die Zuschusshöhe.

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok