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menu e mobileWas ist ein Elektromobil | Varianten | Versicherungspflicht | Zulassung | Kosten | Zahlt das die Kasse? | Wann liegt Notwendigkeit vor?

Wer nicht mehr so gut zu Fuß ist, ob aufgrund der Alters oder krankheitsbedingt, ist im Alltag stark eingeschränkt.
Gewohnte Weg, insbesondere längere Strecken, noch dazu eventuell mit Gepäck (z.B. Handtasche, Einkaufstasche usw.), werden zunehmend zu einer Herausforderung. Sogar dann, wenn sie eigentlich noch nicht auf einen Rollstuhl angewiesen sind, können Sie plötzlich erheblich in Ihrer Mobilität eingeschränkt sein. Ein E-Mobil kann hier ein große Hilfe sein!

Was ist ein E-Mobil?

Ein E-Mobil, auch Elektromobil oder Seniorenmobil, ist ein elektrisch angetriebenes, meistens offenes Fahrzeug, welches es Menschen mit Gehbehinderung ermöglicht, sich schnell, bequem und sicher, auch über größere Strecken fortzubewegen. 

Gibt es unterschiedliche Varianten?

Ja, die gibt es. Abgesehen davon, dass es natürlich unzählige Modelle gibt, kann man E-Mobile in drei Varianten unterteilen, die es jeweils als Ein- oder Zweisitzer gibt:

Dreirad-Elektromobil

Da sie schlanker sind als Vierrad-Mobile, eignen sie sich überall dort, wo nicht allzu viel Platz ist, besonders gut. Sofern Ihr Haus oder Ihre Wohnung barrierefrei sind, können Sie Ihr Dreirad-Elektromobil sogar drinnen benutzen. Dank des kleinen Wendekreises, ist es wendig genug um fast in jede Ecke fahren zu können. Auch Teppichkanten und Türschwellen sind kein Problem.

Vierrad-Elektromobil

Vierrad-Mobile sind sozusagen die Sportausführung der E-Mobile. Dank des stabileren Stand und der größeres Reifen, eignen sie sich auch auf etwas unwegsamerem Terrain. Sie sind meist auch etwas schneller. Wenn es gilt, auch mal weitere Strecken zurück zu legen, sind also die erste Wahl.

Zweisitzer-Elektromobil

Für alle, die gerne etwas zu zweit unternehmen. Wie auf einem Tandem, können Sie sich auf einem Zweisitzer, bequem gemeinsam fortbewegen. Zweisitzer-Elektromobile sind also ideal für Paare, oder Freunde, bei denen beide Partner körperliche Einschränkungen haben.

Je nach Modell, können E-Mobile Geschwindigkeiten zwischen 6km/h und 15 km/h erreichen, wobei die letztere natürlich vor allem dann lohnen, wenn es darum geht weitere Strecken zu fahren. Da sie auch mehr Kraft haben, eignen sie sich beispielsweise auch besser dazu, leichte Steigungen zu überwinden. Geht es hingegen vor allem darum, sich in den eigenen vier Wänden fortzubewegen, reicht ein langsameres Modell voll und ganz aus.

Die langsamere Variante hat auch noch einen entscheidenden Vorteil, zu dem wir im folgenden Abschnitt kommen.

 mobilGibt es eine Versicherungspflicht?

Für E-Mobile, die maximal 6km/h schnell fahren, besteht keine Verpflichtung zu einer Kfz-Haftpflichtversicherung. Für alle Mobile die schneller als 6 km/h fahren können, ist jedoch eine Seniorenmobil-Versicherung vorgeschrieben. Diese Fahrzeuge, müssen hinten ein Versicherungskennzeichen haben.

Muss ein E-Mobil zugelassen werden?

Nein. Elektromobile gelten als Krankenfahrstühle und müssen als solche nicht zugelassen werden. Fahrzeuge, die schneller als 6kn/h fahren können, benötigen jedoch eine Betriebserlaubnis inklusive eines TÜV-Gutachtens und eines Stempels durch die Zulassungsstelle. Viele Hersteller liefern jedoch eine allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) mit, so dass ein Vermerk der Zulassungsstelle nicht notwendig ist.

Was kostet mich ein E-Mobil?

Die einmaligen Anschaffungskosten liegen zwischen 1.500 Euro und 10.000 Euro. Dazu kommen gegebenenfalls die Versicherung mit ca. 50 Euro bis 75 Euro pro Jahr sowie Strom für die Ladung des Akkus. Je mehr sie das Mobil nutzen, desto öfter müssen Sie es natürlich aufladen. Die anfallenden Kosten liegen zwischen 8 Euro und ca. 30 Euro. Etwaige Reparaturkosten solle man ebenfalls nicht außer Acht lassen.

Wer sich nicht davor scheut, sein E-Mobil gebraucht zu kaufen, kann natürlich bei den Anschaffungskosten erheblich sparen. In diesem Fall sollte natürlich sehr darauf geachtet werden, nur ein Mobil in einwandfreiem Zustand zu kaufen.

In Einzelfällen, vor allem wenn das E-Mobil nicht dauerhaft oder nur selten gebraucht wird, kann es sinnvoll sein, ein Fahrzeug zu mieten.

Zahlt so etwas die Krankenkasse?

Grundsätzlich gilt: Ja. E-Mobile sind anerkannte Hilfsmittel, die verordnet und damit von den Krankenkassen oder anderen sozialen Trägern bezuschusst werden können. Voraussetzung ist grundsätzlich, dass ein Arzt die Notwendigkeit attestiert.

Wann liegt denn die Notwendigkeit vor?

Die Notwendigkeit, im Sinne einer medizinischen Verordnung, liegt vor wenn:

  • Die Gehfähigkeit des Antragstellers so sehr eingeschränkt ist, dass er seinem gewohnten Leben innerhalb und außerhalb seiner Wohnung nicht mehr nachgehen kann.
  • Es aufgrund der Behinderung unmöglich ist, einen handbetriebenen Rollstuhl zu benutzen.
  • Durch die Nutzung eines E-Mobils, einer drohenden Behinderung vorgebeugt, oder eine bestehende Behinderung ausgeglichen, gelindert oder ausgeglichen werden kann.

Weitere Vorraussetzungen sind, dass der Antragsteller geistig und körperlich zur Nutzung eines E-Mobils in der Lage ist und, dass eine Unterbringungsmöglichkeit besteht um das E-Mobil vor Wetter und Diebstahl zu schützen.

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