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menu treppenliftWas die Kasse zahlt | Mehr Sicherheit: Hausnotruf (HNR) | Hilfmittel zur Pflege

Umso älter man wird, desto mehr lassen Kraft- und Beweglichkeit nach. In der Regel ist dieser Prozess schleichend: alltägliche Aufgaben fallen Stück für Stück schwerer und lassen sich irgendwann nicht mehr alleine bewältigen. Glücklicherweise gibt es für ältere Menschen Hilfsmittel, die ihnen dabei helfen, ihren Alltag, trotz Einschränkungen, aufs Neue packen zu können. Es gibt Hilfsmittel für alle Bereiche des täglichen Lebens und sie dienen der Sicherheit und Mobilität, helfen bei der Pflege und Körperpflege oder erfüllen orthopädische und medizinische Zwecke. So erhalten Sie Selbstständigkeit und Sicherheit zurück, was auch Ihren pflegenden Angehörigen die Arbeit maßgeblich erleichtert.

Hilfsmittel sollen körperliche Einschränkungen ausgleichen und gehören demzufolge zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen, sofern diese das Produkt als Hilfsmittel annerkannt haben.

Diese Hilfsmittel zahlt die Kasse

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen Hilfsmittel, die im Zuge der Bewältigung des Alltags helfen und die Erfüllung elementarer Grundbedürfnisse ermöglichen. Das ist im § 33 Abs. 1 des Sozialgesetzbuchs Fünf (SGB V) geregelt. Welche Hilfsmittel als solche anerkannt und von der Kasse bezahlt werden, steht im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenversicherungen. Voraussetzung für die Genehmigung ist, dass ein Arzt das Hilfsmittel verschreibt. Wird ein Produkt nicht übernommen, können Sie möglicherweise einen Zuschuss im Rahmen der Pflegekasse beantragen. Voraussetzung dafür ist die Pflegebedürftigkeit. Bei anerkannter Pflegestufe bzw. Pflegegrad (ab 01.01.2017) haben Sie neben diesen Hilfsmitteln außerdem Anspruch auf bestimmte Pflegehilfsmittel, welche die häusliche Pflege erleichtern. Beispielweise Liftlösungen, Hausnotrufsysteme oder zum Verbrauch gedachte Pflegehilfsmittel können von der Kasse übernommen werden. Je nach Art des Hilfsmittels, überlässt die Kasse es Ihnen leihweise, zahlt Zuschüsse oder übernimmt pauschale Kosten.

Hilfsmittel für mehr Sicherheit: Hausnotruf

Mit körperlichen Einschränkungen einher geht die steigende Gefahr, sich plötzlich in einer Notlage und vielleicht sogar einer lebensgefährlichen Situation wiederzufinden. Wenn das Telefon dann nicht erreichbar ist, kann es unmöglich oder sehr schwierig sein, Hilfe zu holen. Dafür gibt es technische Hilfsmittel wie Hausnotruf-Geräte, die Sicherheit geben und gefährliche Situationen entschärfen.

Hilfsmittel zur Pflege

Pflegen Sie zu Hause einen Angehörigen mit Pflegestufe bzw. Pflegegrad (ab 2017)? Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel übernimmt die Pflegekasse bis zu einem Betrag von 40 Euro pro Monat. Solche Pflegehilfsmittel zum Verbrauch sind:

Desinfektionsmittel
Einmalhandschuhe
Bettschutzeinlagen
Mundschutz
Schutzschürzen

siehe auch: Pflegebox

Aber auch andere Pflegehilfsmittel wie Inkontinenzhilfsmittel sind Bestandteil des Hilfsmittelkatalogs und gehören somit zum Leistungskatalog der Pflegeversicherung. Ab einer mittelgradigen Inkontinenz zahlt die Krankenkasse die Inkontinenz-Hilfsmittel wie z. B. Windeln, Inkontinenzvorlagen, Inkontinenzeinlagen, Pants & Slips sowie Inkontinenzunterlagen für die Matratze bis zu bestimmten maximalen Festbeträge, wenn sie von einem Arzt verordnet wurden. Da die Krankenkassen Verträge mit bestimmten Lieferanten geschlossen haben, sollten Sie bei der Kasse des Versicherten nachfragen, ob Sie an einen Lieferanten bzw. an gewisse Artikel gebunden sind oder frei einkaufen können. Das regelt jede Kasse anders.

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