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menu treppenliftBarrierefrei mieten | Finanzierung | Umbaumaßnahmen

Wer viele Jahre in einem Haus oder einer Wohnung gelebt hat, der möchte sein Zuhause natürlich auch im Alter nicht verlassen müssen. Mit einfachen Umbaumaßnahmen zum barrierefreien Wohnen können Sie sicherstellen, dass Sie, auch mit körperlichen Einschränkungen, sicher und bequem in Ihrer gewohnten Umgebung leben können.

MEINE PFLEGE INFO erklärt, worauf Sie bei der barrierefreien Umgestaltung Ihres Wohnumfelds achten müssen und welche Fördermöglichkeiten es gibt.

Barrierefrei in der Mietwohnung?

Ein behinderter oder plötzlich bedürftiger Mieter, der seine Wohnung oder den Zutritt zur Wohnung barrierefrei umbauen möchte, braucht das Einverständnis des Vermieters. Seit 2001 haben es Mieter zum Teil leichter. Jetzt muss der Vermieter nach §554a BGB solchen Projekte grundsätzlich zustimmen, wenn die Umbauten oder Wohnraumanpassungen notwendig sind, um die Wohnung behindertengerecht zu nutzen und keine anderen Interessen überwiegen.

Der Anspruch des Mieters gilt nichth ausschließlich für sich selbst, sondern auch für in seinem Haushalt lebende Personen.
Voraussetzung ist eine dauerhafte körperliche oder geistige Behinderung, zum Beispieldurch Krankheit, Unfall oder Altersbeschwerden.
Ein Schwerbehindertenausweis ist in der Regel nicht notwendig.

Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Behindertengleichstellungsgesetz - BGG) § 4 Barrierefreiheit
Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar sind. Hierbei ist die Nutzung behinderungsbedingt notwendiger Hilfsmittel zulässig.

 bewegichFinanzierung und Fördermöglichkeiten für barrierefreies Bauen

Wenn Sie als Mieter – ob Senior oder pflegender Angehöriger – die Unkosten für den Umbau übernehmen, haben Sie wie Hauseigentümer Anspruch auf Fördermittel. Informieren Sie sich dazu frühzeitig.

Eine Wohnung oder ein Haus barrierefrei umzubauen und einzurichten, ist eine finanzielle Belastung. Die gute Nachricht: Der Staat unterstützt Bau- und Umbaumaßnahmen u. a. über das Verfahren „Altersgerecht Umbauen“ der KfW-Förderbank. Hier haben Sie die Wahl zwischen einem zinsvergünstigten Kredit bis zu 50.000 Euro oder einem Investitionszuschuss von maximal 6.250 Euro pro Wohneinheit. Die genauen Förder-Bedingungen finden Sie unter www.kfw.det. Wichtig ist, dass die Förderung vor Beginn der Bauarbeiten über die Hausbank beantragt werden muss, und dass die Vorgaben aus der entsprechenden DIN-Norm eingehalten werden müssen.

Beispiele für Umbaumaßnahmen

  1. Handläufe an beiden Wänden der Treppe erleichtern das Gehen.
  2. Holzklötze unter Sofa- und Sesselbeinen (vom Fachmann angefertigt) erhöhen die Sitzfläche und erleichtern das Aufstehen.
  3. Kabelsalat ist eine Stolperfalle, spezielle Kabelleisten schützen vor Stürzen.
  4. Lose Teppichkanten müssen entfernt werden, auf rutschhemmenden Teppichboden und festen Bodenbelag achten.
  5. Türschwellen sollten vermieden werden, Falls doch vorhanden, sollten sie nicht höher als 2 cm sein.
  6. Kochmulde, Spüle und Arbeitsplatte sollen für Rollstuhlfahrer unterfahrbar sein. Gehbehinderte sollten die Option haben, einen Stuhl unterzuschieben.
  7. Werden Küchenherd, Kochmulde und Arbeitsplatte über Eck angeordnet, können kräfteraubende Drehbewegungen des Körpers vermieden werden.
  8. Die Türhöhe sollte wenigstens 2,10 m, die Türbreite wenigstens 80 cm bzw. 90 cm für Rollstuhlfahrer betragen. Der Flur sollte mindestens 1,20 m breit sein.
  9. In der Dusche sollte ein Hocker oder Klappsitz vorhanden sein.
  10. Die Dusche sollte stufenlos begehbar und am besten ebenerdig sein. Rutschsichere Fliesen sorgen für Sicherheit.
  11. Spezielle Haltegriffe, angebracht in 85 cm Höhe, erleichtern das Aufstehen von der Toilette oder das aussteigen aus der Dusche bzw. Badewanne.
  12. Unter dem Waschtisch muss Beinfreiheit herrschen
  13. Um in Notfällen Hilfe leisten zu können, müssen die Türen von Badezimmer und WC nach außen zu öffnen und von aussen zu entriegeln sein.
  14. Das Bett sollte drei Seiten errreichbar sein.
  15. Die Brüstungshöhe vor Fenstern sollte 60cm betragen. Sicherheitsglas als Durchtrittsicherung ist erforderlich.
  16. Treppenlifte mach auch die oberen Stockwerke wieder erreichbar. HIER EINEN MUSTERANTRAG FÜR DEN EINBAU EINES TREPPENLIFTS RUNTERLADEN
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